| Ein komplexer Dienst - sehr nützlich und sehr gestaltbar |
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Vorbemerkung: SMTP (Simple Mail Transfer Protocol), das Protokoll, auf dem weltweit der Internet-Dienst "eMail" basiert, ist schon hoch komplex, und was daraus von Service-Providern mitunter gemacht wird, ist noch mal ein Kapitel für sich. Wir beschreiben hier in aller Kürze, was für Sie bei der Nutzung der snafu-eMail-Dienste wichtig ist - oder wichtig sein kann, je nach dem, was Sie alles "haben" möchten. Die Einzelheiten zur snafu-eMail-Konfiguration:
Ihre "erste eMail-Adresse" bei snafu (ihr.name@snafu.de) hat eine Doppelfunktion: Sie ist einmal eine ganz normale eMail-Adresse, unter der Sie erreicht werden können, aber - wegen der garantierten Unverwechselbarkeit - zugleich auch Ihr Benutzername bei snafu, der in Verbindung mit Ihrem Passwort die Türen sowohl zu unserem SelfcareInterface "Mein Account" öffnet als auch die Einwahl bei allen Modem- oder ISDN-Verbindungen möglich macht. Beachten Sie hier jedoch bitte, dass bei der Einwahl-Authentifizierung ein anderes Passwort gelten kann. Einwahl-Account und eMail-Account sind bei snafu getrennt von einander und eigenständig konfigurierbar. Die zweite und kostenlose eMail-Adresse hat keine Bedeutung als Zugangskennung bei der Einwahl. Für die Nutzung einer der snafu.adsl-Varianten wird noch einmal eine weitere eMail-Adresse als gesonderte Zugangskennung vergeben. Die folgenden Abschnitte beschäftigen sich ausschließlich mit der ersten Funktion, also der eMail-Konfiguration für die Kommunikation im Netz. Die oben erwähnte "erste eMail-Adresse" ist natürlich ein vollwertiger eMail-Account. Das heißt, dass Sie sie sowohl als POP (Post Office Protocol) als auch als IMAP (Internet Message Access Protocol) nutzen können. Kostenlos steht Ihnen darüber hinaus eine zweite - von Ihnen frei wählbare - eMail-Adresse zur Verfügung, die ebenfalls ein vollwertiger Account ist und wie die erste konfiguriert werden kann. Jeder dieser Accounts verfügt in der Grundform über 10 MB Mailspace; die Gesamtzahl der Mails, die gleichzeitig in einem POP-Account gespeichert werden können, beträgt 2000 (bei IMAP gilt dies natürlich nur für die "INBOX"; in den Unterverzeichnissen ist die Zahl unbegrenzt) unabhängig vom belegten Speicherplatz. Wenn diese Werte überschritten werden, nimmt der Account keine Mails mehr an. Speicherplatz (Mailspace) können Sie jederzeit zusätzlich erwerben. Um diese Accounts konfigurieren zu können, melden Sie sich mit der jeweiligen eMail-Adresse plus dazugehörigem Passwort in unserem SelfcareInterface "Mein Account" an. Dort werden alle Details noch einmal beschrieben. Weitere eMail-Accounts, die sich alle voneinder getrennt aufrufen und konfigurieren lassen, können Sie ebenfalls jederzeit dazukaufen. Auch dies ist im SelfcareInterface "Mein Account" möglich. Anders als ein eMail-Account verfügt ein eMail-Alias nicht über eine vollständige und eigenständige Konfiguration. Für einen Alias können lediglich Zieladressen eingetragen werden, also andere eMail-Adressen, an die Nachrichten, die an den jeweiligen Alias geschrieben wurden, weitergeleitet werden sollen. Für jeden snafu-eMail-Account können fünf solcher Aliase eingerichtet werden, allerdings nur über den Basis-Account. Wenn eine Domain zu einem Account gehört, stehen für jede Domain noch einmal zwanzig Aliase zur Verfügung. Anders als echte eMail-Accounts kann man Aliase nicht eigenständig abfragen, sondern nur bestimmen, an welche Adressen Mails weitergleitet werden sollen, die an diesen Alias geschrieben werden. Pro Alias können zehn solcher Adressen eigentragen werden. Und nun aufgepasst! Natürlich ist es möglich, auch einen zweiten Alias als Weiterleitungs-Adresse einzutragen, so dass sich bei entsprechender Fortsetzung ganze Listen einrichten lassen, die unter einer eMail-Adresse erreichbar sind. Es sein denn... ... man versucht (aus Versehen natürlich ;-) ), einen Alias einzutragen, der bereits selbst an den Alias weiterleitet, für den man ihn als Weiterleitungs-Adresse eintragen will. Dann verweigert das System mit einer Fehlermeldung die Annahme, weil dadurch ein "Loop", ein Kreislauf dergestalt entstehen würde, dass zum Beispiel A nach B weiterleitet, B nach C, D nach E und E wieder nach A, worauf A wieder nach B weiterleitet... und so weiter. Ein solcher "Loop" legt in kurzer Zeit jeden Mail-Server lahm und ist deshalb verboten! Hierbei handelt es sich um eine Funktion, die nur dann wichtig für Sie ist, wenn Sie eine eigene Domain (www.ihre-domain.de) haben. Jede Domain, die Sie als Kunde über unser SelfcareInterface "Mein Account" registriert haben, wird dem jeweiligen snafu-Account zugeordnet, unter dem sie registriert wurde. Daraus folgt, dass sowohl die gesamte Administration über diesen Account erfolgt (ftp-Zugriff, CGI-Funktionalität) als auch die Administration der aus dem Domain-Namen resultierenden eMail-Adressen. Wer also eine Domain besitzt, verfügt nicht nur über die eine snafu-eMail-Adresse (IhrName@snafu.de), sondern zugleich über eine unendliche Menge an eMail-Adressen mit diesem Domain-Namen, weil alle gültigen Zeichenfolgen vor dem "@ihre.domain.de" vom CatchAll "gefangen" werden. Alle diese Adressen werden bei snafu automatisch erkannt und an die snafu-eMail-Adresse weitergeleitet, unter der der Account eingerichtet ist (catch all - alle fangen). Es sei denn... ... der Domain-Inhaber hat sich einen echten eMail-Account mit dem Domain-Namen im SelfcareInterface "Mein Account" angelegt (beispiel@ihre.domain.de). In diesem Fall gilt diese Adresse als komplett eigenständig, das heißt, sie ist gesondert konfigurierbar und gesondert (unabhängig vom Basis-Account) abrufbar. Und auch ins SelfcareInterface "Mein Account" gelangt man unter Angabe eben dieser eMail-Adresse und dem dafür festgelegten Passwort. Das bedeutet zugleich, dass die CatchAll-Funktion hier eine Ausnahme macht und die Mails an diese Adresse nicht dem Basis-Account zustellt, sondern nur diesem gesondert eingerichteten eMail-Account. Damit nicht genug - auch eMail-Aliase zum Basis-Account werden vom CatchAll "übersehen", wenn sie im SelfcareInterface "Mein Account" angelegt wurden und eigene Funktionen zugeordnet bekamen. Ausführliche Infos zum Zusammenhang von CatchAll und Spam haben wir hier für Sie zusammengestellt. Das "Internet Message Access Protocol" (IMAP) steht - ebenso wie das "Post Office Protcol" (POP) für alle eMail-Accounts bei snafu zur Verfügung. Der Unterschied besteht darin, dass beim "IMA-Protcol" die eMails nicht auf die eigene Festplatte übertragen werden, sondern auf dem Mail-Server gelesen und verwaltet werden können. snafu.webmail stellt dazu alle erforderlichen Funktionen zur Verfügung. Der enorme Vorteil gegenüber POP ist leicht erkennbar, wenn man von verschiedenen Rechnern auf seine gesamte eMail zugreifen will: Ganz gleich, wo auf der Welt man sich gerade befindet, mit der bekannten passwortgeschützten Anmeldung ist der Zugriff in Sekundenschnelle vorhanden. snafu.webmail ist ein komplettes Rundum-Programm, um sinnvoll, schnell und auf praktische Weise seinen Posteingang zu sichten und zu verwalten. Wer ohne eMail-Programm nur mit einem Browser egal wo seine eMail anschauen will, hat mit snafu.webmail die Möglichkeit, das auf einfachste Weise zu tun. Wenn die Mailbox, die abgefragt werden soll, noch dazu eine IMAP-Mailbox ist, besteht auch zugleich Zugriff auf den gesamten Mailbestand, weil bei IMAP alle eMails auf dem Server bleiben. Der snafu.communicator beinhaltet eine Webmail-Version, die speziell für IMAP-Accounts programmiert wurde. snafu.webmail bedarf eigentlich keiner weiteren Erläuterungen, weil es selbsterklärend sein sollte, sobald man sich mit seiner eMail-Adresse und dem dazu gehörigen Passwort für den Dienst eingeloggt hat. Spam - die unerwünschten Werbemails für Sex-Sites oder Gemüsesäfte - ist eine Plage - aber: Die snafu.mailfilter sind eine hochwirksame Hilfe gegen diese Plage! An dieser Stelle sei dazu jedes weitere Wort vermieden, weil wir unter diesem Link ausführlich beschreiben, welche Wunder diese Werkzeuge tun können... Jeder snafu-Kunde besitzt automatisch zwei eMail-Adressen (siehe ganz oben), wobei die erste (IhrName@snafu.de) als Kennung für den Account verwendet wird und deshalb nicht verändert werden kann, die zweite jedoch frei bestimmbar ist. Wem das nicht genügt, kann jederzeit weitere echte eMail-Accounts zusätzlich erwerben. snafu.mailbox wurde eigens dafür eingerichtet, einen höheren Bedarf zu stillen, wenn man zum Beispiel innerhalb der Familie für Vater, Mutter, Sohn und Tochter jeweils einen eigenen eMail-Account haben möchte. Aber auch im Rahmen der Spam-Beseitigung ist snafu.mailbox nützlich, wenn man einen weiteren eMail-Account braucht, um Mails, die als Spam erkannt wurden, nicht gleich zu löschen, sondern nur auszusondern, um sie später noch einmal kontrollieren zu können. Ausführlich beschreiben wir das alles in der Dokumentation zum snafu.mailfilter... ... schließlich ist ein Tausendsassa, der neben SMS, Handylogos, Klingeltönen und VoiceMessaging zu verschicken natürlich auch noch die Möglichkeit bietet, auf seine eMails zuzugreifen. Im Punkte eMail ist im snafu.communicator zum einen der Webmail-Zugriff (siehe oben) bedeutsam , zum anderen aber auch der eMail-Courier, mit dem beliebige eMail-Accounts (also auch die, die man bei anderen Providern hat) abgefragt werden können. Der eMail-Courier kann dann so konfiguriert werden, dass alle eMails an diese Accounts an einen beliebigen "Sammel-Account" weitergeleitet werden. Und schließlich können Sie sich mit dem snafu.communicator auch über den Eingang von eMails via SMS benachrichtigen lassen. Beachten Sie jedoch bitte, dass diese Dienste zum Teil kostenpflichtig sind und mit den "Credits" bezahlt werden müssen. |
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